was ist realitaet?
den wind auf der haut zu spueren?
den klang der raschelnden blaetter zu hoeren?
das gefuel des eins sein mit der welt in seinem herzen zu tragen?
die schoenen momente verklingen wie glasklare meldodien.
der wind verwischt sie, wie spuren im wind.
es bleibt eine ahung des gluecks.
doch was passiert mit den traurigen, lebensverneinenden momente?
sie brennen sich ein.
du spuerst sie auf der haut.
unter der haut.
sie schlissen dein herz in einen kaefig und es bleibt eine konfuse angst.
eine angst vor dem leben.
kalter stahl – auf warmer haut.
tod – leben.
es ist so leicht ein herz anzuhalten.
die erfurcht vor dem leben ist laengst vergessen. hat die herzen der menschen verlassen. die jetzt gefuellt sind mit habgier und hass.
hass auf all das material, was man selbst nicht besizt. auf all diese konfusen zustaende, die man nicht zu beeinflussen vermag.
augen, aus denen die liebe verschwunden ist, schauen mich an.
augen die gieren, nach reichtum, nach fleisch.
warum bleibt diese tote erinnerung so lebendig?
ueberschattet alles an lebensbejaung, was ich fuelen durfte?
wo liebe ist, ist auch hass. wo zuneigung und herzlichkeit existiert, existieren auch abneigung und kaelte.
das leben ist lang, doch eine existenz von so kurzer dauer.
sie werveht, wie der wind und ist zerbrechlich, wie eine zarte knospe …
ich trage engel bei mir. die mir den schluessel zum leben geben. wem soll ich dafuer danken?
















